Eveline Auzinger - Dipl. Pädagogin, Psychotherapeutin und Elternberaterin

Meine Beweggründe für die Arbeit in der Elternbildung:

Sie kennen sicher den Ausspruch „Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.“

Ich erlebte selbst mit der Geburt meines ersten Kindes 1982 die große Veränderung und Herausforderung, aber auch die Freude, das Werden des Wesens eines Kindes begleiten zu dürfen. Viele Fragen beschäftigten mich dabei, und auf der Suche nach Antworten begegnete ich glücklicherweise vielen interessanten Menschen - teils in persönlichen Kontakten, teils in Büchern. Alice Millers „Am Anfang war Erziehung“ rüttelte mich wach und war Anlass, mich intensiver mit meiner eigenen Erziehungs- und Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Seit dieser Zeit hat mich das Interesse für Themen der Persönlichkeits- und Elternbildung nicht mehr losgelassen, denen ich teils im Selbststudium, teils in Aus- und Weiterbildungen nachgegangen bin. Ich durfte zudem reiche Erfahrungen mit den mir anvertrauten Kindern und deren Eltern machen, zuerst in der Arbeit als Spielgruppenleiterin im Rahmen der Volkshochschule, anschließend in den zahlreichen Vorträgen, Workshops und Beratungen für Eltern und als Beratungslehrerin. Immer wieder erlebe ich große Freude, wenn es gelingt, Eltern in ihrem Bemühen um das rechte Sein und Tun zu unterstützen.

Wichtige Ausbildungs-Stationen in meinem bisherigen Leben, die meinen beruflichen Weg kennzeichnen

Mein derzeitiges Tätigkeitsfeld:

Seit 1991 bin ich als Betreuungs-/Beratungslehrerin an verschiedenen Linzer Pflichtschulen tätig. Die Arbeit umfasst die Betreuung und Beratung von sog. verhaltensauffälligen Schüler/innen in Einzelsettings oder eingebunden in ihren Klassen, Soziales Lernen in Klassen bzgl. Gewaltprävention, Beratung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und der Lehrer/innen; Gestaltung u. Moderation von Helferkonferenzen, Koordination mit außerschulischen Institutionen. Seit 1992 arbeite ich als Referentin und Elternberaterin für Institutionen wie SchEz, Päd. Aktion, KBW, Verein für Tagesmütter, Pädagog. Hochschule, etc. mit Vorträgen über diverse Erziehungsthemen und leite Workshops/Seminare.

Qualitätssicherung meiner Arbeit durch:

Regelmäßige Supervisionen, Teilnahme an zahlreichen Fortbildungen in den Bereichen Kinder- und Erwachsenenpsychotherapie, Kommunikationstraining, Konfliktmanagement sowie Gruppendynamik und Selbsterfahrung, intensives Studium einschlägiger Fachliteratur, Feedbackbögen nach Vorträgen und Workshops

Mein Angebot:

Vorträge zu nachfolgend angeführten Themen

Dauer: 1 – 11/2 h
Finanzierung: kann über eine Elternbildungsinstitution erfolgen, wobei pro TeilnehmerIn 2€ zu kassieren sind und mind. 10 TeilnehmerInnen gemeldet sein müssen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Vorträge ohne Elternbildungsinstitutionen frei zu organisieren und abzurechnen.

Workshops/Seminare zu nachfolgend angeführten Themen

Dauer: 3 – 4 Abende zu je 3 h, oder auch je nach Vereinbarung einen Nachmittag, Ganztag …
Der Vorteil von Workshops besteht darin, an Themen interaktiv zu arbeiten, und im Abstand von ca. 2 Wochen das Erarbeitete anzuwenden, um daraufhin in der Gruppe zu reflektieren.
Finanzierung wie oben, nur sind pro TeilnehmerIn 4€ zu bezahlen oder ebenfalls frei finanziert.

Einzelberatung, Erziehungsberatung

Tagtägliche Konflikte, zermürbende Machtkämpfe, Fragen bzgl. Entwicklung ihrer Kinder stellen für Eltern und Erziehende eine große Herausforderung dar. Im gemeinsamen Gespräch werden Hintergründe gesucht, die zu neuen Sichtweisen führen können und somit den Alltag mit Kindern wieder gestaltbar machen. Schon allein durch das Aussprechen von Problemen können erlösende Einsichten gewonnen werden, die dann ein Handeln in der Erziehung wieder ermöglichen.

Was mich bewegt, begeistert, in meinem Leben und in meinem Beruf, der für mich zur Berufung wurde:

Ich bin erfüllt mit großer Dankbarkeit, an einer friedlicheren, lebendigeren Welt mitarbeiten zu dürfen, sei es durch das direkte Zusammensein mit Kindern, die ich ein Stück Weges in einer für sie schwierigen Lebenszeit begleiten darf, und durch Unterstützung von Eltern zu einem erfüllten Zusammenleben. Mit den Kindern. Dies mit Anleitung zu einer „Einfühlsamen Kommunikation“ inspiriert von J. Salome, M. Rosenberg. Durch sie wurde ich auf die spirituelle Bedeutung von Sprache aufmerksam und es wurde mir mehr bewusst, dass in ihr Wege zu einer innigen Verbindung mit uns selbst und anderen sind.

Seit vielen Jahren beschäftigt mich das Thema „Auswirkungen von Medien auf die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern“, was mir oft auch Sorgen bereitet. Vieles an Literatur ( R. Patzlaff, G. Hüther, J. Bauer, M. Spitzer, Bergmann, ...) hat meine Beobachtungen bestätigt, wie sehr unsere Kinder Opfer von geschäftemachenden, aber auch verantwortungslosen Erwachsenen sind. In vielen Kindergärten, Elternkindzentren etc. durfte ich Eltern dieses Thema näher bringen, und ihnen ihre Verantwortung bewusst machen. Leider interessieren sich noch immer viel zu wenig Erwachsene um die Folgen des Medienkonsums. In der Beratung begegne ich immer wieder verzweifelten Eltern von entgrenzten medienabhängigen Jugendlichen, die bereits in der frühen Kindheit zu wenig klare, trotzdem liebevolle Grenzen diesbezüglich erfahren konnten.

Mein eigenes Ringen und Bemühen um achtsamen Umgang mit mir selbst und meiner Umwelt fließt in meine Arbeit ein und lässt diese auch stets verändern. Da das Leben für mich ständig im Fließen ist, bleibt nichts stehen, so auch die Inhalte meiner Vorträge, Workshops, etc.., die Arbeitsmethode ergibt sich daraus meist prozessorientiert.

In der Absicht, der Liebe unter uns Menschen zu dienen, mitzuhelfen sie zu vermehren und ihr immer weiter zu folgen sehe ich mein gegenwärtiges und zukünftiges Tun.

Autoren von Büchern, die mein Leben bereicherten (Auswahl)